5-JAHRES-ÜBERLEBENSRATE
In der Onkologie werden mit der 5-Jahres-Überlebensrate die Chancen angegeben, nach der Diagnose einer Krebserkrankung die kommenden 5 Jahre zu überleben. Danach haben Krebspatienten dieselbe Lebenserwartung wie der Durchschnitt der Bevölkerung ihrer Altersgruppe.

 

ADJUVANTE THERAPIE
Eine adjuvante Therapie ist in der Krebsbehandlung eine Therapie, die nach der operativen Entfernung der sichtbaren Tumore durchgeführt wird. Ziel ist es, die Bildung von Metastasen zu verhindern bzw. bestehende, aber noch nicht sichtbare Absiedelungen zu bekämpfen. Im Gegensatz dazu dient die neoadjuvante Therapie dazu, einen Tumor vor der Operation zu verkleinern, um etwa bei Brustkrebs brusterhaltend operieren zu können.

 

ARTERIE
Arterien transportieren das Blut vom Herzen weg. Das Gegenteil sind die Venen.

 

ARTERIOSKLEROSE
Die Arteriosklerose ist eine Krankheit, die zur Ablagerung von Fetten, Bindegewebe oder auch Kalk in den Schlagadern (Arterien) führt. Sie lässt sich mithilfe einer Angiographie oder Computertomographie diagnostizieren.

 

ANTI-HORMONE
Anti-Hormone sind Medikamente, die im Verlauf einer Hormontherapie verwendet werden, um bestimmte Hormone des Körpers, die das Krebswachstum beschleunigen können (z.B. das weibliche Geschlechtshormon Östrogen), zu blockieren.

 

ANTIKÖRPER
Antikörper (oder auch Immunoglobuline) nennt man körpereigene Eiweiße, die auf bestimmte Stoffe reagieren (z.B. Viren, Bakterien, Gifte) und sie außer Gefecht setzen. Sie werden in der Medizin verwendet, um den Körper vor Krankheiten zu schützen, etwa bei der Impfung, oder um ihn bei der Krankheitsbekämpfung zu unterstützen. In der Krebstherapie nutzt man Antikörper, um den gefährlichen HER2-Rezeptor zu blockieren.

 

COMPUTERTOMOGRAPHIE
Computertomographie nennt man die computergestützte Auswertung zahlreicher Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen. Der Patient wird dazu in eine Röhre eingefahren, so dass ringsum Aufnahmen angefertigt werden können. So können Organe und anderes Gewebe im Körper sehr gut dargestellt sowie Wucherungen sehr schnell erkannt werden. Der Nachteil dieser Methode ist die hohe Strahlenbelastung für die Patienten, die um etwa 1000-mal höher als bei einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme des Brustkorbs sowie um 50-mal höher als bei einer Mammographie ist.

 

DEPOTSPRITZE
Eine Depotspritze ist die Injektion eines Wirkstoffs beispielsweise ins Muskelgewebe, wo die Arznei ein Depot bildet. Dieses Arzneimitteldepot wird über einen längeren Zeitraum vom Körper abgebaut und der Wirkstoff dabei aufgenommen. Der Vorteil dieser Methode ist die lange Wirkdauer, so dass weniger oft Spritzen verabreicht werden müssen.

 

DIAGNOSTIK
Diagnostik nennt man die Gesamtheit aller Untersuchungen, um eine Krankheit eindeutig zu erkennen. Die wichtigsten Diagnosemethoden bei einem Verdacht auf Brustkrebs sind bildgebende Verfahren wie Mammographie und Ultraschall sowie die Entnahme von Gewebeproben.

 

DNA
Desoxyribonukleinsäure (DNA) ist die Trägerin der Erbinformation eines Organismus. Sie enthält unter anderem die Gene und kommt in allen Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze, Bakterien etc.) sowie in bestimmten Viren vor.

 

ECHOKARDIOGRAFIE
Die Echokardiografie ist eine Herzuntersuchung mittels Ultraschall. Mit ihr lässt sich die Herzfunktion sichtbar machen, wodurch Herzfehler schnell und sicher erkannt werden können.

 

ELEKTROKARDIOGRAMM
Mit dem Elektrokardiogramm (kurz EKG) wird die elektrische Aktivität des Herzmuskelfasers registriert. Es eignet sich besonders zur Messung der Herzfrequenz und des Herzrhythmus.

 

ERYTHROPOETIN
Erythropoetin ist ein Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt. Krebspatienten erhalten oft eine künstliche Variante dieses Stoffs, um dauerhaften Erschöpfungszuständen durch die Nebenwirkungen einer Chemotherapie entgegenzuwirken.


FIBROADENOM
Ein Fibroadenom ist ein gutartiger Brusttumor. Es lässt sich im oberen, äußeren Quadranten der Brust ertasten. Anders als Brustkrebs ist es gut vom umliegenden Gewebe abzugrenzen und lässt sich leicht verschieben. Fibroadenome der Brust können nicht entarten und sind daher ungefährlich.

 

GEN
Ein Gen ist ein Teil des Erbgutes (DNA), das in jeder Zelle eines Organismus vollständig gespeichert ist. Es enthält Informationen zur Produktion eines Proteins, das eine bestimmte Funktion erfüllt. Verschiedene Mechanismensteuern die Aktivität eines Gens, d.h. ob es in einer Zelle zur Herstellung eines bestimmten Proteins kommt oder nicht. Im Laufe des Lebens können sich Gene entweder aus sich selbst heraus oder durch äußere Einflüsse verändern. Sie erfüllen Ihre Aufgabe dann nicht mehr richtig und können Krankheiten und Fehlbildungen verursachen. Da genetische Veränderungen (Mutationen) vererbt werden, können die Folgen oft auch erst bei den Nachkommen auftreten. Bei etwa 5-10% aller Brustkrebserkrankungen bei Frauen ist ein vererbter Gendefekt die Ursache.

 

GRADING
Mit dem englischen Begriff Grading bezeichnet man in der Krebstherapie die Einteilung der Tumorzellen nach ihrem Ausreifungsgrad, d.h. wie gut sie sich von gesunden Zellen unterscheiden lassen. Das Grading wird anhand einer Gewebeprobe vorgenommen und ist ein entscheidender Faktor für die Planung der weiteren Therapie. Die Stufen G1 bis G3 reichen von „gut“ bis „schlecht differenziert“. Je geringer der Differenzierungsgrad, desto ähnlicher ist der Tumor dem Ursprungsgewebe und desto weniger aggressiv ist er. Die gelegentlich verwendete Stufe G4 bedeutet „nicht differenziert“, d.h. das Ursprungsgewebe ist nicht mehr zu erkennen. Bei GX lässt sich der Differenzierungsgrad nicht beurteilen.

 

HER2
HER2 ist ein Rezeptor, der das Wachstum von Körperzellen anregt. Er findet sich sowohl auf gesunden als auch auf kranken Zellen. Bei etwa 25-30% aller Brusttumoren ist dieser Rezeptor jedoch um ein vielfaches häufiger vorhanden als normal. Der Tumor wächst dann besonders schnell und ist für betroffene Patientinnen daher sehr gefährlich. Mithilfe von Antikörpern können die Rezeptoren blockiert und das Tumorwachstum aufgehalten werden.

 

HIRNANHANGDRÜSE (Hypophyse)
Die Hirnanhangdrüse ist eine wichtige Hormondrüse im Gehirn. Sie steuert die Ausschüttung zahlreicher Hormone. Im Verlauf einer Hormontherapie kann mit bestimmten Wirkstoffen auf ihre Funktion Einfluss genommen werden.

 

HOHLNADEL
Die Hohlnadel ist eine gewöhnliche Kanüle unterschiedlicher Größe, wie sie bei jeder Spritze verwendet wird. Sie dient dazu, Flüssigkeiten in einen Körper zu injizieren bzw. Gewebeflüssigkeit daraus zu entnehmen. Diesen Vorgang nennt man auch „Punktion“ und man spricht dann von „punktieren“.

 

HORMONE
Hormone sind Botenstoffe des Körpers. Sie werden in Drüsen produziert und dienen der Regulierung von Körperfunktionen. So sorgt etwa das weibliche Geschlechtshormon Östrogen unter anderem für den monatlichen Eisprung. Bei rund zwei Drittel aller Patientinnen weist der Brustkrebs Rezeptoren auf, die auf Östrogene mit Wachstum reagieren. Bei der Krebstherapie werden daher dem Körper diese Hormone oftmals entzogen bzw. Anti-Hormone eingesetzt.

 

INTERLEUKINE
Interleukine sind Botenstoffe des Immunsystems. Sie lösen in den jeweiligen Zellen bestimmte Funktionen aus und können daher medizinisch genutzt werden.

 

KARZINOM
Karzinome sind bestimmte Krebserkrankungen, die etwa 80% aller bösartigen Tumore umfassen.

 

KERNSPINTOMOGRAPHIE
Die Kernspintomographie ist ein Verfahren zur Darstellung der Vorgänge im Körper. Es beruht auf sehr starken Magnetfeldern, die die Atome im Körper anregen und die auf diese Weise entstehenden, sehr schwachen elektromagnetischen Felder empfangen. Durch die unterschiedliche Struktur der Gewebearten können damit die Organe sowie krankhafte Veränderungen sichtbar gemacht werden, ohne dass der Körper radioaktiv bestrahlt werden muss.

 

KLAUSTROPHOBIE
Klaustrophobie ist die Angst vor geschlossenen oder engen Räumen. Bei Untersuchungen, die das Einfahren in eine enge Röhre erfordern, wie etwa die Kernspin- oder Computertomographie. wird Betroffenen daher ein Beruhigungsmittel verabreicht.

 

KONTRASTMITTEL
Kontrastmittel sind Arzneimittel, die zur besseren Darstellung der Strukturen im Körper bei bildgebenden Verfahren wie der Kernspin- oder Computertomographie verwendet werden. Im Gegensatz zu Radionukliden sind sie in der Regel nicht radioaktiv.

 

LINEARBESCHLEUNIGER
Ein Linearbeschleuniger ist ein Gerät zur Beschleunigung von elektrisch geladenen Teilchen. Es wird in der Strahlentherapie verwendet, um mithilfe von Strahlen Krankheiten zu behandeln.

 

LYMPHE
Die Lymphe ist die in den Lymphbahnen enthaltene Flüssigkeit, mit der im Körper Nähr- und Abfallstoffe transportiert werden. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheiten, da sie Bakterien und andere Erreger zu den Lymphknoten transportiert, wo die Lymphe gefiltert wird. Bei einer Krebserkrankung können jedoch auch Tumorzellen über die Lymphe in die Lymphknoten gelangen und diese befallen bzw. sich über sie weiter im Körper ausbreiten.

 

LYMPHKNOTEN
Die Lymphknoten dienen der Filterung der Lymphe. Finden sich in der Lymphe schädliche Stoffe, regen die Lymphknoten das Wachstum von Abwehrstoffen im Blut an, die sogenannten Lymphozyten. Lymphknoten befinden sich vor allem am Hals, im Bereich der Leiste sowie in der Achselhöhle. Die axillären Lymphknoten werden in der Brustkrebstherapie auch Sentinel- oder Wächter-Lymphknoten genannt. Sie liegen der Brust am nächsten und werden daher zuerst von Tumorzellen befallen. Finden sich bei der Operation keine Tumorzellen in ihnen, kann davon ausgegangen werden, dass der Krebs noch keine Metastasen gebildet hat.

 

LYMPHÖDEM
Ein Lymphödem ist eine durch Stauung der Lymphe hervorgerufene Schwellung eines Körperteils. Eine solche Schwellung entsteht, wenn die Lymphe nicht mehr ungehindert durch die Lymphbahnen fließen kann. Lymphödeme entstehen meist nach Operationen. So kann es nach einer Brustkrebsoperation zu einer starken Schwellung des Armes kommen.

 

LYMPHOZYTEN
Lymphozyten sind bestimmte Zellen im Blut, die der Erkennung und Bekämpfung von Fremdstoffen und Krankheitserregern (Bakterien, Viren) dienen. Sie werden unter anderem in den Lymphknoten gebildet.

 

MAMMA
Mamma ist der aus dem Lateinischen stammende Fachbegriff für die (weibliche) Brustdrüse. Davon leiten sich weitere medizinische Fachausdrücke ab, z.B. Mammographie (Röntgenaufnahme der Brust) oder Mammakarzinom (Brustkrebs).


MASTEKTOMIE
Mastektomie (auch Ablatio oder Brustamputation) nennt man die Operation zur Entfernung der Brustdrüse. Diese Methode muss heute nur noch bei rund einem Drittel aller Brustkrebserkrankungen angewandt werden. Subkutane Mastektomie nennt man die Entfernung des Brustdrüsengewebes ohne Haut, Mamille und Warzenvorhof. In der Regel wird die Rekonstruktion der Brust im selben Eingriff bereits vorbereitet oder durchgeführt. Bei einer eingeschränkt radikalen Mastektomie werden zusätzlich Teile der Brusthaut und Lymphknoten in der Achselhöhle entfernt. Die radikale Mastektomie, bei der die gesamte Brust einschließlich der kleinen und großen Brustmuskeln entfernt wird, findet heute nur noch bei weit fortgeschrittenem Brustkrebs Anwendung.

 

MENOPAUSE
Zeitpunkt der letzten natürlichen Menstruation einer Frau.

 

METASTASE
Eine Metastase ist eine Absiedelung eines bösartigen Tumors in das Gewebe eines anderen Körperteils. Metastasen entstehen durch Krebszellen, die sich vom ursprünglichen Tumor abgelöst haben und mit dem Blut oder der Lymphe in andere Körperteile gewandert sind, wo sie sich wieder ansiedeln und vermehren.


MUTATION
Mutation nennt man die Veränderung eines Teils des Erbgutes eines Organismus, das in der DNA gespeichert ist. Mutationen können sowohl durch äußere Einflüsse wie radioaktive Strahlung als auch spontan, d.h. aus der Zelle heraus entstehen. So können etwa Fehler bei der Zellteilung zur Mutation eines Gens führen. Solche genetische Mutationen können vererbt werden. Mutationen können positive, negative oder auch gar keine Folgen haben. In der Evolutionstheorie wird davon ausgegangen, dass Mutationen die Ursache für die Artenvielfalt auf der Erde sind.

 

NICHTSTEROIDALE ANTIRHEUMATIKA
Nichtsteroidale Antirheumatika sind Arzneimittel zur symptomatischen Behandlung Schmerzen, Entzündvon Rheuma, d.h. sie lindern lediglich die Schmerzen, beeinflussen jedoch nicht den Krankheitsverlauf. Man nennt sie nichtsteroidal, da sie kein Cortison enthalten und daher im allgemeinen weniger Nebenwirkungen hervorrufen.

 

ONKOLOGIE
Onkologie ist die Medizin, die sich mit der Erkennung und Therapie von Krebs befasst.

 

ÖSTROGEN
Östrogen ist das weibliche Geschlechtshormon. Es trägt außerdem zur Stärkung der Knochenstruktur bei.

 

OSTEOPOROSE
Osteoporose (umgangssprachl. auch Knochenschwund) ist eine Erkrankung, die die Knochen brüchig macht. Sie tritt häufig im Alter und bei Frauen auf. Etwa ein Drittel aller Frauen entwickelt durch die Absenkung des Östrogenspiegels nach der Menopause eine Osteoporose. Der Herausbildung der Krankheit kann durch Lebensweise (Sport), Ernährung (v.a. calciumreiche Nahrung) und Medikamente entgegengewirkt werden.

 

OXIDATIVE SCHÄDEN
Siehe Radikale.

 

PRIMÄRTUMOR
Siehe TUMOR.


PSYCHO-ONKOLOGEN
Psychotherapeuten und Psychologen, die sich auf die psychische Behandlung von Krebspatienten spezialisiert haben, können sich Psycho-Onkologen nennen. Sie betreuen Patienten vorzugsweise während des gesamten Behandlungszeitraums ab der Diagnose. Auf diese Weise helfen sie, den Schock der Diagnose zu bewältigen, Angstzustände abzubauen oder Probleme im Alltag zu überwinden.

 

RADIKALE
Radikale sind in der Chemie bestimmte Atome oder Moleküle, die leicht mit anderen Stoffen reagieren. Sie kommen auch im Sauerstoff vor und können sogenannte oxidative Schäden in Zellen hervorrufen, die verschiedene Krankheiten auslösen können, darunter auch Krebs, Arteriosklerose oder Alzheimer.

 

RADIONUKLID / ISOTOP
Radionuklide nennt man Atomsorten, die instabil sind und radioaktiv zerfallen. Zu dieser Gruppe zählen auch die Isotope. In der Nuklearmedizin werden diese nur schwach radioaktiven Stoffe dazu verwendet, um einerseits Gewebe wie Lymphknoten oder Metastasen zu markieren und andererseits krankhaftes Gewebe zu bekämpfen. Eine Absiedelung eines Tumors, die Radionuklide aufnimmt, kann auf diese Weise am Wachstum gehindert und stark verkleinert werden. Sehr kleine Metastasen lassen sich auf diese Weise sogar ganz zerstören.

 

REZEPTOR
Ein Rezeptor ist eine Eiweißverbindung an der Oberfläche von Zellen. An ihm docken bestimmte, nur dazu passende (Boten-)Stoffe an, wodurch in der Zelle eine entsprechende Reaktion ausgelöst wird.

 

REZIDIV
Rezidiv nennt man in der Medizin das Wiederauftreten einer bereits als geheilt eingestuften Krankheit. In der Krebstherapie kann ein Rezidiv auftreten, wenn ein Tumor oder dessen Metastasen nicht vollständig entfernt wurden. Bei einem örtlich begrenzten Wiederauftreten spricht man von einem Lokalrezidiv. Mit Rezidivprophylaxe ist die Vorsorge vor einem Rückfall nachAbschluss der Krebstherapie gemeint.

 

SCHWENKLAPPENPLASTIK
Eine Schwenklappenplastik ist eine bestimmte Methode zur Wiederherstellung beschädigter Stellen der Haut, bei der ein körpereigener Hautlappen aus der Umgebung über die Wunde geschwenkt wird.

 

SENOLOGIE
Senologie nennt man die Lehre von den Erkrankungen der Brust.

 

STRAHLEN
Bei der Strahlentherapie (auch: Radioonkologie) werden verschiedene hochenergetische Strahlen dazu verwendet, um Krankheiten zu behandeln. Zum Einsatz kommen dabei je nach Anwendungsgebiet unterschiedliche Arten von Strahlen, wie etwa Photonen oder Elektronen.

 

TUMOR
Als Tumor bezeichnet man in der Medizin ganz allgemein Zellwucherungen. Tumore können gut- oder bösartig sein. In letzterem Fall spricht man von Krebs. Hat ein bösartiger Tumor bereits Metastasen gebildet, nennt man die ursprüngliche Wucherung Primärtumor.


VENE
Venen sind die Blutgefäße, die das Blut zum Herzen hin transportieren. Das Gegenteil sind die Arterien.

 

ZELLZYKLUS / ZELLTOD
Der Zellzyklus ist der Ablauf der Ereignisse in einer Zelle bis zum Zelltod. Zahlreiche verschiedene Mechanismen kontrollieren den regulären Ablauf des Zellzyklus, wozu in der Regel auch die Zellteilung zählt. Bei Fehlern kann das frühzeitige Absterben der Zelle eingeleitet werden. Krebszellen sind diesem Mechanismus nicht unterworfen und teilen sich beliebig. Sie haben auch eine andere, meist verlängerte Lebenszeit.

 

ZYSTE
Eine Zyste ist ein abgeschlossener Hohlraum im Gewebe, der mit Flüssigkeit gefüllt ist. Zysten werden meist operativ entfernt.

 

ZYTOSTATIKA
Zytostatika sind körpereigene oder künstlich hergestellte Wirkstoffe, die das Wachstum von Zellen bzw. ihre Teilung behindern. Sie sind gewissermaßen Gift für die Zellen, weshalb man ihre Wirkung zytotoxisch (Toxin = griech. Gift) nennt. Sie werden bei der Krebsbehandlung im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt, um die Ausbreitung des Krebses zu verhindern oder ihn zu verkleinern.

 

10. Senologietag

am 20.1.2018 im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen

Infos auf unserer neuen Website www.brustzentrum-re.de (zurzeit im Aufbau)

Unsere Mamma Care Trainerinnen bieten wieder neue Kurse an! Infos dazu finden Sie unter Über uns - Aktuelles.