Nachsorge

 

Etwa zwei Drittel der Brustkrebspatientinnen sind nach Ende der ersten Therapie als geheilt anzusehen. Zeigen Sie nach der Behandlung keine Symptome mehr, gelten Sie als tumorfrei. Allerdings kann ein Krebs auch noch Jahre nach der Ausheilung wieder auftreten. Aus diesem Grund kommt der Nachsorge bei der Krebstherapie eine besondere Bedeutung zu. Sie werden daher an regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und möglicherweise auch an Rehabilitationsmaßnahmen zur Verbesserung des Allgemeinbefindens teilnehmen müssen.

Infolge des Krebses kann es zu weiteren Erkrankungen kommen, die bei der Nachsorge frühzeitig erkannt und behandelt werden sollen. Diese sollte über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren erfolgen, da in dieser Zeit damit gerechnet werden muss, dass der Tumor erneut auftritt. Auch während dieser Zeit gilt: Je früher der Rückfall erkannt wird, desto erfolgreicher kann er behandelt werden. Das Ziel der Früh-Erkennung ist also, örtliche Rückfälle beziehungsweise Fern-Metastasen möglichst früh zu entdecken.

Zur Unterstützung erhalten Sie von uns einen Nachsorgepass, in dem neben der ursprünglichen Diagnose und der erfolgten Therapie auch Empfehlungen für Nachsorgeuntersuchungen und Kontrolltermine festgehalten sind. Sie sollten im ersten bis dritten Jahr vierteljährlich, im vierten bis zehnten halbjährlich und ab dem zehnten Jahr jährlich an den Kontrolluntersuchungen teilnehmen.

Den genauen Ablauf der Nachsorge legen wir am Brustzentrum Kreis Recklinghausen auf Basis der Ergebnisse der Primärtherapie fest.

 

Am 20. und 21. Januar 2017 hat  der 
9. Senologietag
stattgefunden! Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern, dies ich im neuen Veranstaltungs- ort "Ruhrfestspielhaus Recklinghausen" über die neuesten Behandlungsmöglich- keiten informiert haben.

In Kürze finden Sie hier Fotos und Berichte dazu!

Unsere Mamma Care Trainerinnen bieten wieder neue Kurse an! Infos dazu finden Sie unter Über uns - Aktuelles.